MUSIKSCHULE

Nach vier Jahrzehnten endlich eine feste Heimat

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Hier werden Dinge möglich sein, von denen wir jetzt vielleicht noch gar nichts ahnen.
Everard Sigal, künstlerischer Leiter der Musikschule Sankt Ingbert

»Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt.« Wie viel Wahrheit in dem Sprichwort steckt, das hat die Musikschule Sankt Ingbert schon oft am eigenen Leib erfahren. Viele Male musste sie den Standort wechseln, hält Ihre Seminare und Unterrichtsstunden bislang noch an mehreren Orten ab - verteilt übers gesamte Stadtgebiet. Mit dem Umzug in die Neue Baumwollspinnerei wird das 40 Jahre währende Nomadentum endlich der Vergangenheit angehören.

Die neue Heimat ermöglicht eine Erweiterung des Angebots, speziell das Ensemble-Spiel wird hier fortan einfacher werden, das Unterrichtsangebot an verschiedensten Musikstilen kann erweitert werden.

Malerei, Tanz, Filmkunst und Musik gehören von jeher zur gleichen Familie: Die Nachbarschaft zu anderen Aktivisten des städtischen Kulturlebens erleichtert Musikschülern, den Blick über den Tellerrand zu wagen und tiefere Einblicke in verwandte Bereiche der Kunst zu erlangen.

Nicht zuletzt könnten durch den neuen Ort auch neue Zielgruppen erschlossen werden: Wurde die Musikschule bislang vorwiegend von Kindern und Jugendlichen aufgesucht, so können durch das Nebeneinander mit anderen Kunstsparten, mit Firmen und mit dem Freizeitbereich Generationen ins Blickfeld rücken, die dieses Feld bislang ihren Kindern oder Enkeln überlassen haben.