Erbaut Ende des 19. Jahrhunderts, nach gut 80 Jahren industrieller Baumwollspinnerei zum Bundeswehrlazarett umfunktioniert - und dann eine Industriebrache? Der Unternehmer Werner Deller sah kurz vor dem Milleniumswechsel die Chancen, die in diesem Gebäude stecken und erwarb es mit dem festen Vorsatz, das geschichtsträchtige Gebäude mit neuem Leben zu füllen.
Wesentlicher Wunsch bei der Umnutzung der 4 Etagen mit je 2.000 m² war, zumindest eine Halle in ihrer offenen Bauweise zu erhalten. Das geschieht durch die Nutzung als Museum: Hierfür ist die alte Fabrik wie geschaffen, hier wird die einzigartige Gebäudearchitektur sichtbar, gleichzeitig ermöglicht sie eine höchst flexible Anordnung der Ausstellungsflächen.
In dem Gebäude steckt ein großes Potential: Es liegt zentral inmitten der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, die Geschossfabrik-Architektur ist im Saarland einzigartig und es ist sehr gut erhalten. Dass das Konzept für eine solche Umnutzung nicht en passant entsteht liegt auf der Hand. Beständigkeit zahlt sich aus: Obgleich das Projekt im Vergleich zu ähnlichen Projekten, wie z.B. in Leipzig, einen eher kurzen Vorlauf, hatte, hat es doch einige Jahre gebraucht, bis alle Skeptiker überzeugt waren, die Nutzung en detail geplant und die Finanzierung gesichert war.
Nun sind die Wege für die Kulturfabrik geebnet: Viele Jahre wurde hier Baumwolle gesponnen, in Zukunft werden es neue Gedanken, neue Ideen, neue Geschichten sein.
Für mehr Infos, rufen Sie uns an allen Werktagen von 9 bis 17 Uhr an:
Das Fundament steht: Wie die Bauarbeiten voranschreiten, sehen Sie demnächst hier.
